Das Urteil über die Worte „Talaq, Talaq, Talaq“ ohne Erwähnung der Frau
Frage
Frage: Ich (Muhammad Harun) bin mit der Tochter des Akhtar Ali verheiratet; Safdar Ali ist mein leiblicher Schwager. Safdar Ali ist mit der Tochter des Scheichs Alim verheiratet, mit einem als Schuld festgesetzten Mahr (Dain-Mahr, Brautgabe) von elfhundert Rupien und einer Aschrafi (Goldmünze). Ich gebe als Zeuge die folgende Aussage ab. Dieser Ehemann war zur Arbeit aufs Feld gegangen.
Antwort
Ein Mensch gibt den Talaq nur seiner Frau. Manchmal bezieht er ihn ausdrücklich auf sie, zum Beispiel: „Ich habe meiner Frau den Talaq gegeben“; manchmal aber bezieht er ihn weder ausdrücklich auf die Frau noch das Geben des Talaq auf sich selbst, sondern sagt nur: „Talaq gegeben“, oder „Talaq ist“, oder einfach „Talaq“ – und in Gedanken meint er dabei eben: „Ich habe meiner…
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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