الإفتاء

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Unklarheiten in „Nur al-Anwar“ über Qada und Ada

Frage

In „Nur al-Anwar“ gibt es an zwei Stellen eine Unklarheit. (1) [ar]قَالَ: وَالْقَضَاءُ يَجِبُ كَمَا يَجِبُ بِهِ الْأَدَاءُ عِنْدَ الْمُحَقِّقِينَ خِلَافًا لِلْبَعْضِ. قَالَ الشَّارِحُ: لِأَنَّ بَقَاءَ الصَّلَاةِ وَالصَّوْمِ فِي نَفْسِهِ لِلْقُدْرَةِ عَلَى مِثْلِ مَا عِنْدَهُ، وَسُقُوطَ فَضْلِ الْوَقْتِ لَا إِلَى مِثْلٍ، وَضَمَانٌ لِلْعَجْزِ عَنْهُ، أَمْرٌ مَعْقُولٌ فِي نَفْسِهِ[/ar] „[Der Autor] sagt: ‚Das Qada (Nachholen) ist nach Ansicht der Muhaqqiqin (Gelehrten, die die Wahrheit ergründen)

Antwort

(1) Die Verbindlichkeit (Fardiyya) von Fasten und Gebet ist durch einen eindeutigen Text (Nass qatʿi) belegt: Wenn man es nicht fristgerecht (Ada) verrichten kann, wird das Nachholen (Qada) verpflichtend. Wegen der Unmöglichkeit, es fristgerecht zu verrichten, entfällt die Pflicht (Farida) nicht – das ist eine vernunftgemäß erfassbare Sache (Amr maʿqul).

Quelle: Fatawa Mahmudiyya

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