Der Unterschied zwischen Koranrezitation mit Nachsinnen und ohne
Frage
Es gibt zwei Menschen: Der eine liest den Heiligen Koran vom Mushaf ab, der andere ist ein Alim, der die arabische Sprache mit Sarf und Nahw (Morphologie und Syntax) studiert hat. Für den, der vom Mushaf liest, gibt es zehn gute Taten (Hasanat) für jeden Buchstaben. Wenn er mit [dem Verständnis der] Übersetzung liest, wie viele gute Taten erhält er dann für einen Buchstaben? Weiter: Wie viel Lohn erhält für jeden Buchstaben derjenige, der ein Alim ist, [wenn er] nun die Rezitation (Tilawa) vollzieht?
Antwort
Wer mit mehr Tadabbur (nachdenklichem Bedenken) rezitiert und sich dabei der Erhabenheit des Heiligen Korans bewusst ist, erhält auch mehr Lohn. Für das Tadabbur genügt es nicht, [nur] dass morphologische Formen und syntaktische Wendungen einem in den Sinn kommen.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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