الإفتاء

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Ist der Vers „Dem Menschen gehört nur, wonach er strebt“ aufgehoben?

Frage

[ar]لَيْسَ لِلْإِنسَـٰنِ إِلَّا مَا سَعَىٰ[/ar] „Und dass es für den Menschen nur das gibt, wonach er selbst gestrebt hat“ (Sure An-Nadschm, 53:39, der Vers ist nicht vollständig angeführt). Aus diesem Vers geht hervor, dass der Lohn für eine Tat, bei der der Mensch sich nicht selbst bemüht hat, ihn nicht erreicht. Ist dieser Vers aufgehoben (mansukh), oder wird er durch irgendeinen Hadith eingeschränkt (Takhsis)?

Antwort

Das ist die Lehrmeinung der Mutaziliten, und mit eben diesem Vers begründen sie ihre Ansicht. Hafiz al-Aini hat dazu in „Scharh al-Hidaya“ acht Antworten angeführt, und Ibn al-Qayyim hat die Mutaziliten in „Kitab ar-Ruh“ sehr ausführlich widerlegt. Dass den Verstorbenen die Taten der Lebenden nützen – Bittgebet (Duʿa), Fasten, Gebet, Hadsch, Sadaqa (Almosen)

Quelle: Fatawa Mahmudiyya

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