Der Besuch der Moschee durch einen Leprakranken
Frage
Zaid ist an Lepra erkrankt. Äußerlich wirkt er gesund, doch er ist in Behandlung. Zwei Finger der linken Hand sind ihm krumm geworden. Erfahrene Ärzte sagen [ihm]: „Im Moment ist in deinem Blut keinerlei Störung.“ Darf Zaid in einem solchen Zustand in die Moschee gehen und dort beten oder nicht? Manche Leute sagen, diese Krankheit sei ansteckend, und deshalb solle Zaid nicht in die Moschee kommen.
Antwort
Wenn die Lepra das Blut nicht erfasst hat, aus dem Körper keine Flüssigkeit austritt und von ihm kein übler Geruch ausgeht, dann ist es erlaubt, in die Moschee zu gehen, dort zu beten und am Gemeinschaftsgebet teilzunehmen. Allein wegen der Krümmung zweier Finger soll dieser Mensch nicht vom Gemeinschaftsgebet in der Moschee ausgeschlossen werden.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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