Für ein tot geborenes Kind wird kein Totengebet verrichtet
Frage
Bei einer gewissen Hind wurde ein totes Kind geboren, aber die Nachgeburt ging nicht ab, weshalb auch Hind starb. Die Nabelschnur des Kindes war nicht durchtrennt, deshalb wurden die Gebärende und das Kind in einem Leichentuch und in einem Grab beigesetzt; das Kind wurde zwischen ihre Oberschenkel gelegt. War es richtig, so zu handeln, oder nicht?
Antwort
Was getan ist, ist getan; nehmt daran keine Korrektur vor. Es wäre besser gewesen, die Nabelschnur zu durchtrennen und das Kind getrennt zu beerdigen. Es wurde tot geboren, [daher] gab es für es auch kein Totengebet.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
Vorschau. Der vollständige Text öffnet sich bei aktiviertem JavaScript.