Die Inbesitznahme eines gemieteten Hauses
Frage
Frage: Zaid (erste Partei) gab Amr (zweite Partei) das Grundstück bei seinem Haus, auf dem Kühe und dergleichen angebunden wurden, unter der Bedingung, dass dieser sich darauf ein Wohnhaus baut und alles, was für den Bau aufgewendet wird, von der Miete abzieht; es wurde auch versprochen, eine gewisse Summe zu zahlen. So wurden innerhalb von drei Jahren bei einer Miete von zwölf Rupien im Monat die Baukosten (rechnerisch) von der Miete abgezogen. Bei der Abrechnung ergibt sich zulasten von Amr (zweite Partei)
Antwort
Es ist offensichtlich, dass Zaid dieses Grundstück weder Amr geschenkt (Hiba) noch verkauft hat, sondern vermietet. Und dass das Geld, das für den Bau ausgegeben wurde, ebenfalls auf die Miete angerechnet wird, bedeutet: Zaid hat Amr zu seinem Vertreter (Wakil) gemacht, damit er, statt mir diese Miete zu geben, sie in meinem Namen für den Bau ausgibt.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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