Das Imamat ohne Kappe und Turban
Frage
Als ein Imam das Imamat antrat, hatte er auf dem Kopf weder einen Turban noch eine Kappe – nur ein Tuch, das über den ganzen Körper gelegt war. Einer der Muktadi (Betenden hinter dem Imam) sagte zum Imam, dass das Gebet so Makruh sei. Darauf antwortete der Imam: „Ich werde genau so das Gebet leiten; wer will, soll beten, und wer nicht will, soll nicht beten.“ Wie lautet die Entscheidung dazu?
Antwort
Das Gebet mit unbedecktem Kopf zu verrichten und zu leiten, wenn Turban und Kappe vorhanden sind, ist Makruh. Man sollte das Gebet verrichten und leiten, indem man würdige Kleidung anlegt. Dennoch wird das Fard (die Pflicht) im beschriebenen Fall erfüllt.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
Vorschau. Der vollständige Text öffnet sich bei aktiviertem JavaScript.