Einbeziehung eines an die Moschee angrenzenden Grundstücks in die Moschee
Frage
(1) Unmittelbar an die Moschee angrenzend ist von Anfang an eigens ein Platz unter dem Namen Madrasa bestimmt. Darf man diesen Platz in die Moschee einbeziehen und dabei die Madrasa weiterführen? Und darf man zuweilen, wenn die Zahl der Betenden zunimmt, an dem oben genannten Ort das Gebet in Gemeinschaft hinter dem Imam der Moschee selbst verrichten oder nicht?
Antwort
(1) Wenn dieser Ort Eigentum von jemandem ist, so ist es richtig, ihn mit Erlaubnis des Eigentümers in die Moschee einzubeziehen. Ist er jedoch gesondert (als Waqf) für die Madrasa gestiftet, so soll er nicht in die Moschee einbezogen werden. Ist er für die Moschee als Waqf gestiftet, so kann er nach gegenseitiger Beratung nach Bedarf in die Moschee einbezogen werden.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
Vorschau. Der vollständige Text öffnet sich bei aktiviertem JavaScript.