Den Verstorbenen mit Musik und Tanz zum Friedhof tragen und die Ahnenreihe (Schadschara) ins Grab legen
Frage
Die Mutter Zaids, die 80 Jahre alt war, ist gestorben. Ihre Dschanaza wurde 24 Stunden lang zurückgehalten, in Erwartung der Mitschüler desselben geistlichen Lehrers (Pir). Danach wurde die Verstorbene vom Haus bis zum Friedhof unter englischen (europäischen) Musikkapellen getragen, wobei getanzt und unterwegs haltgemacht wurde. Zaid sagt, dass das jederzeit erlaubt sei. Die zweite Frage: Ist es angebracht, die Ahnenreihe der geistlichen Kette (Schadschara) des sufischen Tariqa-Ordens ins Grab zu legen, oder nicht?
Antwort
Den Leichnam 24 Stunden lang in Erwartung der Mitschüler zurückzuhalten und ihn unter Tanz und Musik bis zum Grab zu tragen, ist nach der Scharia falsch und eine schwere Sünde; dafür muss man öffentlich, vernehmlich Reue (Tauba) zeigen und um Vergebung bitten (Istighfar).
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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