Die Behauptung: „Wenn ich will, lasse ich es regnen“
Frage
Ein Mann ist äußerst eifrig im Gottesdienst, erhebt aber in Bezug auf den Regen einen göttlichen Anspruch: Er sagt, „wenn ich will, lasse ich es regnen, und wenn ich will, lasse ich es aufhören“. Was halten die Gelehrten von einem solchen Menschen, und wie steht es um das Gebet hinter ihm – ist es erlaubt oder nicht?
Antwort
Das ist kein Anspruch auf Göttlichkeit. Würde er behaupten: „Wenn ich will, lasse ich es regnen, und wenn ich will, lasse ich es aufhören; hier gilt allein mein Wille, und der Wille Gottes gilt nicht“, dann läge allerdings in dieser besonderen Sache eine Leugnung der Göttlichkeit Allahs und die Zuschreibung dieser Tat Allahs an sich selbst vor.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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