„Wa-llahu aʿlam“ am Ende eines Briefes und einer Lektion
Frage
Zaid hat die Gewohnheit, beim Schreiben eines Briefes und auch beim Schreiben der Antwort auf eine Rechtsfrage (Masʾala) am Ende des Briefes die Worte „وَاللَّهُ أَعْلَمُ“ („Allah weiß es am besten“) hinzuzufügen, und zwar schreibt er diese Wendung als Zeichen des Abschlusses – damit man, wenn man sie sieht, versteht, dass die Darlegung beendet ist. Wie ist dieses Verhalten Zaids nach der Scharia zu beurteilen? Ebenso spricht er am Ende der Lektion „وَاللَّهُ أَعْلَمُ“. Bitte gebt eine Antwort mit Quellenangabe.
Antwort
Diese Wendung mit einer solchen Absicht zu sprechen und zu schreiben ist makruh. In ad-Durr al-Muchtar sind am Ende des Kitab al-Hazr wa-l-Ibaha Worte aus dem Lehrgedicht (Manzuma) von Ibn Wahban angeführt: [ar]وَقَدْ كَرِهُوا وَاللَّهُ أَعْلَمُ وَنَحْوَهُ لَا إِعْلَامًا خَتْمَ الدَّرْسِ حِينَ يُقْدَرُ[/ar] „[Die Rechtsgelehrten] hielten es für unerwünscht (makruh)
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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