Wer sündigt, wenn man erzwungener Zina nicht entgegentritt
Frage
Frage: Abd al-Matin führte die Frau seines Schwagers (des Bruders seiner Frau) fort und brachte sie zu sich nach Hause, doch sein Schwiegervater, sein Schwager und die übrigen erheben keinen Einspruch und erweisen ihm nach wie vor Gastfreundschaft und Ehre wie einem Schwiegersohn. Auch die Hausleute des Schwiegervaters von Abd al-Matin essen und trinken. Wie viele Menschen sind nun an dieser erzwungenen Zina (Unzucht unter Zwang) sündig? Schreiben Sie bitte klar.
Antwort
Sündig im Begehen der Zina ist natürlich der Unzüchtige selbst. Wenn ihm jemand dabei geholfen hat, ist auch er sündig durch die Hilfe. Wer mit seiner Tat zufrieden ist, ist auch sündig dadurch, dass er zufrieden ist. Wer ihn aufhalten kann, es aber nicht tut, ist auch sündig dadurch, dass er ihn nicht aufgehalten hat.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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