Moschee, die mit haramem Geld gebaut wurde
Frage
Vor 35 Jahren lebte eine Prostituierte, die Unzucht als Gewerbe betrieb, bei einem Hindu. Sie besaß aus diesem unerlaubten Verdienst zehn- bis fünfzehntausend Rupien. Sie dachte, wenn sie von diesem Geld in der Stadt Mathura eine Dschami-Moschee (Hauptmoschee) bauen ließe, würde sie große Belohnung erhalten. Mit diesem Gedanken ließ sie in der Stadt eine sehr prächtige Dschami-Moschee bauen.
Antwort
Beim Kauf einer Sache mit haramem Geld gibt es Einzelheiten: In manchen Fällen ist der Verkauf völlig unerlaubt, und die Verbotenheit geht auf diese Sache über, in manchen Fällen aber geht die Verbotenheit nicht auf diese Sache über, und der Verkauf ist gültig.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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