Die Anbetung eines Götzenbilds hat die Nikah beendet
Frage
Frage: Ich wurde in einem Dorf verheiratet. Mein Ehemann verbeugt sich vor „Mata“ (der hinduistischen Muttergöttin) und verehrt sie, obwohl er Muslim ist. Die Frage: Ist er nach der Verrichtung der Puja (hinduistischer Verehrungsritus) Muslim geblieben oder nicht, und besteht meine Nikah fort oder nicht? Er zwingt auch mich, zusammen mit ihm die Puja zu verrichten. Wie lautet nun das Urteil für mich?
Antwort
Wenn der Ehemann ein Götzenbild so angebetet hat, wie es die Hindus tun, dann ist dadurch sowohl die Nikah aufgelöst, als auch sein Glaube (Iman) verloren gegangen. Solange er den Glauben nicht erneuert und die Nikah nicht erneuert, leben Sie getrennt von ihm und gehorchen Sie ihm in dieser Sache auf keinen Fall.
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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