الإفتاء

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Nach der Nikah und der Geburt eines Kindes sagte der Ehemann: „Ich bin doch Christ“

Frage

Frage: Ein Mann, der im Innern Christ war, sich äußerlich aber als Muslim ausgab, heiratete (Nikah) ein muslimisches Mädchen. Nach etwa elf bis zwölf Monaten, als ihm bereits auch ein Sohn geboren war, bezeichnet sich dieser Mann, der oben genannte Ehemann, als Christ und sagt, die Religion des Islam sei falsch. (1) Ist diese Nikah nach der Scharia ungültig (fasid) geworden oder nicht? (2) Wem soll dieser Junge nun zufallen – dem Vater oder der Mutter? (3) Kann dieses Mädchen die Brautgabe (Mahr)

Antwort

(1) Im geschilderten Fall ist die Nikah aufgelöst (Faskh); die Frau darf nach Ablauf der Idda an einem anderen Ort heiraten (Nikah). [ar]وارتداد أحدهما أي الزوجين فسخ فلا ينقص عدد، عاجل بلا قضاء، أي بلا توقف على قضاء القاضي[/ar] „Die Abtrünnigkeit eines von beiden, das heißt eines der Eheleute, ist eine Auflösung (Faskh)

Quelle: Fatawa Mahmudiyya

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