Die Verwendung von etwas Berauschendem nach der Wesensumwandlung
Frage
Frage: In jedem Teil des Palmweins ist Rausch – sowohl im Bodensatz (der Hefe) als auch außerhalb des Bodensatzes. Wie ist nun die Verwendung dieses Bodensatzes bei der Herstellung von Gebäck, Brot und Ähnlichem zu beurteilen? Viele Leute sagen, dass, wenn diese Sache in den Tandur-Ofen kommt, vom Bodensatz nicht einmal eine Spur übrig bleibt: Er verbrennt völlig zu Asche, und auch seine äußere Gestalt (Haiʾa) ändert sich – so wie Essig durch die Änderung der Gestalt vollkommen erlaubt wird.
Antwort
Etwas Berauschendes soll überhaupt nicht verwendet werden – weder der Bodensatz noch etwas anderes, weder in Gebäck und Brot noch in irgendetwas anderem. Wein ist, solange er Wein ist, in der Verwendung nicht erlaubt, und wenn er zu Essig geworden ist, ist seine Verwendung erlaubt: Nach der Wesensumwandlung (Qalb al-Mahiyya)
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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