Der Ruf „Ya Ghauth al-Azam, al-madad“
Frage
Ist es erlaubt, beim Aufstehen und Sich-Setzen die edlen Awliya (Freunde Allahs) anzurufen: „Ya Ghauth al-Azam, al-madad!“ („O größter Helfer, Hilfe!“) oder „Bara Pir!“ („Großer Pir!“) – oder ist das offener Schirk? Oder zu ihren Grabmälern (Mazar) zu gehen, um [durch sie] Bittgebete sprechen zu lassen, [in dem Glauben,] dass sie Bittgebete sprechen können, dass Gott gerade auf sie hört, dass hier die Bittgebete angenommen und die Wünsche erfüllt werden, Kinderlose Kinder bekommen und Arbeitslose Arbeit?
Antwort
Bei solchen Überzeugungen und Handlungen bleibt der Iman (Glaube) nicht unversehrt. Diese Überzeugung haben die Rechtsgelehrten als Kufr (Unglaube) niedergeschrieben: [ar]وَيَكْفُرُ بِقَوْلِهِ: أَرْوَاحُ الْمَشَايِخِ حَاضِرَةٌ تَعْلَمُ[/ar] „Er wird ungläubig durch seine Worte: ‚Die Seelen der Scheichs sind gegenwärtig und wissen.‘“ („Madschmaʿ al-Anhur“, Bd. 1, S. 699).
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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