Der Bau von Moscheen zur Beilegung eines Streits
Frage
Frage: In einem Dorf wird das Freitagsgebet an zwei Orten verrichtet. Die Lage ist so, dass seit einigen Tagen einige Muslime, auf deren Land die Moschee steht, das Beten in beiden Moscheen verbieten. Dürfen die muslimischen Brüder, denen es verboten wurde, eine neue Moschee bauen und darin das Freitagsgebet und die übrigen Gebete verrichten, oder werden sie statt des Freitagsgebets das Mittagsgebet (Zuhr) in der Moschee oder bei sich zu Hause verrichten?
Antwort
Wenn jemand auf seinem Land eine Moschee baut oder Land für den Bau einer Moschee hergibt, hat er nicht das Recht, irgendeinen Muslim daran zu hindern, dort zu beten. Jemanden am Gebet zu hindern ist ein sehr großes Unrecht: [ar]وَمَنْ أَظْلَمُ مِمَّن مَّنَعَ مَسَـٰجِدَ ٱللَّهِ أَن يُذْكَرَ فِيهَا ٱسْمُهُۥ الآية[/ar] „Und wer ist ungerechter als der, der verhindert, dass in…
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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