Das Verbotene für erlaubt halten
Frage
Unsere Überzeugung ist die folgende: Wenn jemand eine verbotene Handlung begeht und sie für verboten hält, wird er nicht ungläubig, wird aber wegen dieser großen Sünde gewiss ein Frevler; begeht er die verbotene Handlung aber in der Meinung, sie sei erlaubt, so ist er ungläubig. Ist unsere Überzeugung richtig?
Antwort
Wenn ein Muslim eine verbotene Handlung begeht und sie für verboten hält – aus der Stärke der Begierde, aus Trägheit und Ähnlichem –, dann tritt er nach Ansicht der Ahl as-Sunna wa-l-Dschama’a nicht aus dem Iman aus, solange keine Geringschätzung der Bestimmung der Scharia zutage tritt: [ar]وَالْكَبِيرَةُ لَا تُخْرِجُ الْعَبْدَ الْمُؤْمِنَ مِنَ الْإِيمَانِ وَلَا تُدْخِلُهُ فِي…
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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