Die gedankliche Vorstellung des Propheten ﷺ im Taschahhud
Frage
Aus den Worten „as-Salamu ʿalaika aiyuha n-nabi“ (السلام عليك أيها النبي) im Tahiyyat leiten die Herren Sufis den Beleg ab, dass beim Verrichten des Gebets die gedankliche Vorstellung (Tasawwur) des Gesandten Allahs ﷺ notwendig sei. Ist das richtig? Was ist der Grund dieser Worte, und was ist der Anlass ihrer Entstehung (Schaʾn an-Nuzul)?
Antwort
Das Gebet soll man verrichten, indem man die Aufmerksamkeit auf seine Bedeutung richtet und es versteht – daher wird sich auch die Vorstellung einstellen. In der Nacht des Miʿradsch wurden drei Dinge – „at-Tahiyyat“, „as-Salawat“, „at-Tayyibat“ – vor dem göttlichen Hof dargebracht, und von dort wurden zur Antwort drei Dinge gewährt: Salam (Friede), Rahma (Barmherzigkeit)
Quelle: Fatawa Mahmudiyya
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